Reformationsvortrag

„Das Wort schaffen lassen“ – Johannes Brenz, die Reformation und wir
Vortrag am Reformationsfest in Neuenbürg, 31. Okt. 2017


„Die Kirche muss ständig reformiert werden“ (ecclesia semper reformanda). Dieser Slogan war im Jubiläumsjahr 2017 häufig zu hören. Doch deckt er sich überhaupt mit der Meinung der Reformatoren? Wie haben sie die Reformation verstanden und erlebt? Und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für unsere heutige kirchliche Situation?

Diesen Fragen wird Pfarrer und Privatdozent Dr. Matthias Deuschle nachgehen, indem er wichtige Lebensstationen und Erkenntnisse von Johannes Brenz in Erinnerung ruft. Brenz ist bekannt als „Luthers Mann in Württemberg“, hat aber weit über Württemberg hinaus Einfluss ausgeübt. Er gilt als der bedeutendste Reformator im deutschen Südwesten. Nach Luthers Tod nahm er eine Führungsrolle im deutschen Luthertum ein. Grundlegende Strukturen und Prägungen der württembergischen Kirche gehen auf ihn zurück.